Selbstbeweihräucherung…

…wirst du bei mir hier nicht finden.

Erstmal schön, dass du  vorbeischaust und dich dafür interessierst, wer ich so bin. Ich werde dir versuchen einen kleinen Einblick in mein Schaffen und Werden zu geben.

Also 50 Jahre alt und die erste Kamera mit 12. Ok, der zweite Teil klingt wie ein Klischee, trifft bei mir allerdings voll zu. Ich bekam eine Exakta HS 1 geschenkt (was für eine fantastische Kamera) und lernte das Fotografieren von Anfang an. Damals gab es sowas wie Bildrückschau noch nicht, geschweige denn einen digitalen Kamerasensor.

Jede Filmentwicklung war ein kleines Erlebnis – Freud und Leid lagen oft sehr dicht beieinander. 

Da ich schon immer ein Mensch der Praxis war, habe ich viel ausprobiert. Eine Menge trial and error, ohne Google, YouTube und Co. – gab es damals nämlich auch noch nicht.

Wie man erahnen kann, bin ich in das Fotografenbusiness als Autodidakt hineingewachsen.

Viele Jahre war die Fotografie dann ein Hobby, was sich allerdings langsam aber stetig immer weiter entwickelte. Irgendwann wurden die Anfragen mehr und kollidierten mit meinem damaligen Hauptberuf. Für mich war es schon immer spannend, Dinge zu dokumentieren bzw. Vorgänge zu begleiten. Gerne auch als Reportage bezeichnet…ich bin definitiv jemand, der sehr ungern Dinge arrangiert.

Mein Herz schlug schon immer in Richtung Fotografie. Damals war ich allerdings noch nicht in der Lage diesem Ruf zu folgen und hörte auf meine Eltern (“mach doch was Vernünftiges). Irgendwann kam es dann allerdings doch, wie es in solchen Fällen oft kommen muss – mein alter Job musste weichen und ich machte mich auf zu neuen Ufern.

1999 startete ich in die Freiberuflichkeit.

Heute 22 Jahre später habe ich viel erlebt und gelernt. Ich durfte in der Bundesliga fotografieren, für die Deutsche Presse Agentur spannende Pressetermine begleiten, mit Fußballvereinen in den sonnigen Süden reisen oder spannende Konzert-Events fotografieren. Auch wenn die Zeiten doch immer ein gewisses Spannungsfeld hatten, bin ich unglaublich dankbar für die Momente und Menschen, die mir in diesem Zeitraum begegnet sind.

Ab 2010 bis heute konnte ich mein Wissen an viele hunderte Menschen in Kursen, Workshops und Bildungsurlauben weitergeben. Ein Bereich, der mich aktuell wieder mehr aktiver werden lässt.

Durch eine persönliche Krise 2012 änderte sich meine Sichtweise auf mich, meine Umwelt und meine Arbeit.

Das führte dazu, dass ich heute aus der Auftragsfotografie ausgestiegen bin. Sollte mir ein Projekt begegnen, was mich reizt, würde ich bestimmt nicht nein sagen. Aktiv suche ich allerdings nicht mehr danach.

Aktuell versuche ich meine Erfahrung und meine Arbeit mit meiner Leidenschaft, der Natur, zu verbinden. Denn ich möchte mit meiner Erfahrung etwas dazu beitragen, dass uns dieser Planet erhalten bleibt und das Menschen sich bewusster werden, welche Wunder  sich da außerhalb der vier Wände abspielen.